Das „Swinging Buffet“ war mein erster Auftrag als Character-Designerin.
Neben meiner freien Arbeit hatte ich auch immer wieder Nebenjobs. Meine Bewerbung bei Ray Entertainment, einer Werkstatt für Props- und Requisitenbau hatte auch genau diesen Zweck: ich stellte mich vor als jemand, der komische Figuren erfinden kann und hatte Glück: genau dies wurde dort gesucht.
Für eine Show auf einem Kreuzfahrtschiff benötigte man 15 Prototypen für Handpuppen, die mittels dem „Verlorene Form“ Abgussverfahren mit Gummimilch hergestellt werden sollten. Ich sollte das Modellieren der Gesichter zu übernehmen. Die mit Plastilin beschichteten Styroporkörper lagen luxoriöserweise bereits vor, ich brauchte nur noch die Gesichter zu integrieren.
Bei diesem Job lernte ich auch Matt Piché kennen, der damals bei Ray Entertainment als Art Director arbeitete. Mittlerweile hat sich Matt mit seiner Firma Prop-Art selbständig gemacht und ich arbeite immer noch sehr gerne mit ihm.